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Migrationserstberatung

Frau Kerstin Schöne

Am Stadion 59,

07629 Hermsdorf

Telefon: 0179-854 43 82

E-Mail: Kerstin Schöne



AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V.

Fachdienst für Migration und Integration Projekt "StartChancen"

Herr Maik Dressler

Kastanienstraße 11,

07747 Jena

Telefon: 03641/ 8741-116
Fax: 03641 8741-109

E-Mail: Maik Dressler




Projekt Box dich durch!

Das Projekt „ Box dich durch“ wurde im Jahr 2008 durch die Migrationserstberatung für erwachsene Zuwanderer initiiert und als Kooperationsprojekt mit dem Jugendmigrationsdienst Jena ins Leben gerufen. Ziel ist es, jungen Menschen im Alter von 12 bis 28 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anzubieten, die gleichzeitig das Selbstbewusstsein des Einzelnen aber auch das soziale Miteinander zwischen einheimischen und zugewanderten Jugendlichen fördert. Die Finanzierung konnte über Mittel des Lokalen Aktionsplanes im Saale- Holzland- Kreis gesichert werden.

Boxen ist ein Sport, welcher Willenskraft und Ausdauer voraussetzt aber auch Fairness und kameradschaftliches Verhalten schult. Im Training begegnen sich alle Jugendlichen „auf Augenhöhe“, es zählen Konzentration, die Bereitschaft zur Einhaltung von Regeln und zur Anerkennung der Autorität des Trainers. Die sportliche Betätigung ist zudem ein Ventil, um Frustrationen aus dem Alltag abzubauen. Die Jugendlichen erhalten durch das Training die Chance, eigene Möglichkeiten aber auch Grenzen zu entdecken und diese Erfahrung für sich positiv zu nutzen.

Das Training wird von zwei professionellen Boxtrainern durchgeführt, welche beide Migranten sind. Ihnen obliegt eine Doppelfunktion. Sie sind einerseits für die russischsprachigen Jugendlichen Autorität und können auch auf deren Migrationsproblematik ( Sprache und kulturtypische Verhaltensweisen ) eingehen und diese regulieren andererseits sind sie auch für die deutschen Jugendlichen Vorbild und verändern dadurch deren Sichtweise auf Menschen mit Migrationshintergrund.

Neben den Trainern stehen den Jugendlichen eine Sozialpädagogin und ein Sozialpädagoge zur Seite. Diese helfen bei Problemen in der Schule, bei der Entwicklung beruflicher Perspektiven sowie bei persönlichen Sorgen. Es bestehen Kontakte zu den jeweiligen Schulen, zur Berufsberatung, zur Jugendgerichtshilfe. Für die Eltern der jüngeren Teilnehmer finden regelmäßige Elternversammlungen statt.